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Glossar



Glossar der Multimediabranche



Quickfinder:

                   

 
Access  

Relationales Datenbankprogramm der Firma Microsoft, das auf WINDOWS basiert

Die Online-Verbindung zum Internet über einen Provider
 

Account   (dt.: Konto)
Zugangsberechtigung eines Netzwerkanwenders
 
AdClick   Anklicken eines Werbebanners auf einer Web-Seite. Ein AdClick setzt die mehr oder weniger bewußte Entscheidung des WWW-Surfers nach mehr Infos voraus.
 
Animated GIF   (Animierte GIF-Dateien)
Datenformat für animierte Grafiken im WEB
 
Audio- und Video-Streaming   Technologie, um im Internet Audio- und Videodaten in Echtzeit zu übertragen. Auf der Serverseite sorgt eine Kompressionssoftware dafür, dass die übertragene Datenmenge nicht zu groß wird, auf der Client-Seite ist meist ein Plug-in wie "RealPlayer" zur Dekodierung der Daten nötig.
 
Autorensystem   Programm, mit dem verschiedene Medien (Ton, Sprache, Grafik, Text, Animationen und Video) verknüpft und Präsentationen erstellt werden. Benutzer können interaktiv eingreifen und den Ablauf bestimmen.
 
Bandbreite   Durchsatz einer Datenleitung, ein Maß für die Übertragungsgeschwindigkeit
 
Banner
  (engl. für Fahne, Spruchband)
Die rechteckige Werbefläche findet sich inzwischen auf fast jeder Website und ist noch immer die populärste Form der Werbung im Netz. Statische Banner aus der Frühzeit des Internets lockten mit einem unbewegten Bild, während heute überwiegend animierte Banner mit kleinen Filmen um den Klick der Users buhlen, der Sie zu den Angeboten des Werbetreibenden führt.
 
Bitmap   Bild, das mit Angabe der Bildpunkte gespeichert ist. Bildpunkte tragen Farbinformationen, diese sind entweder nur schwarz oder weiß, tragen Informationen über Graustufen oder Farbwerte. Ein Bitmap verzeichnet die Bildpunkte und deren Werte.
 
Blog   Kurzform von Webblog (ein Kunstwort aus 'Web' und 'Logbuch'), gelegentlich auch Web-Blog oder einfach nur Blog genannt, ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Man kann sie durchaus auf Deutsch als Internet-Tagebuch bezeichnen.
 
Bookmark   Lesezeichen oder Favorit um Web-Adressen zu speichern, damit Seiten für den späteren Gebrauch einfach aufgerufen werden können. (Bsp.: Funktion "Favoriten" im Menü des Web-Browsers Microsoft Internet Explorer)
 
Browser
  (engl. to browse = stöbern, sich umsehen, schmökern)
Webbrowser oder Browser sind Computerprogramme zum Betrachten verschiedener Arten von Dokumenten. Vorwiegend werden sie verwendet, um HTML-Seiten aus dem Internet anzuzeigen.
Tim Berners-Lee, ein Pionier der Verwendung von Hypertext, schuf 1990 den ersten Webbrowser unter dem Namen WorldWideWeb und präsentierte im März 1991 dieses Programm am CERN.

Sehr verbreitet ist der Internet Explorer von Microsoft, da er mit dem Betriebssystem Windows ausgeliefert wird. Wettbewerb gibt es seit einigen Monaten verstärkt durch den freien Webbrowser Mozilla Firefox.
 
Clickrate   auch Clickthrough-Rate (zu engl. to click = (an)klicken und engl. through = durch)
Gibt das Verhältnis zwischen den Sichtkontakten und tatsächlich angeklickten Bannern an. Auf einer durchschnittlichen Website befinden sich mehrere Dutzend Links und Schaltflächen. Zur Optimierung der Website hilft es zu wissen, was wie oft angeklickt wird. Wenn 100 Leute den Banner sehen und 10 darauf klicken und zur Website des Werbenden gelangen, beträgt die Clickthrough-Rate 10%.
 
Client   Systeme oder Programme in einer Netzverbindung, die Dienstleistungen von einem Server in Anspruch nehmen.
 
CMYK   Abkürzung für "cyan, magenta, yellow, key color" (Cyan, Magenta, Gelb, Schlüsselfarbe); subtraktives Farbschema für den Vierfarbendruck, in dem die einzelnen Farben durch Angabe der prozentualen Anteile von Cyanblau, Magentarot, Gelb und einer Schlüsselfarbe (normalerweise Schwarz) definiert werden.
(siehe im Vergleich RGB)
 
Content   Im Bereich Multimedia (v.a. Software) die allgemeine Bezeichnung für jegliche Art von "Inhalten" (z.B. audiovisuelle Inhalte).
 
Content Management System   (CMS)
Abkürzung für "Content Management System"; in der Regel Web-basierte Software-Lösung, zur Pflege von Web-Sites. Durch ein Content Management System können anders als bei "klassischen" Homepage-Editoren mehrere Autoren problemlos zusammenarbeiten.
 
Corporate Design   Einheitlicher, unverwechselbarer visueller Auftritt eines Unternehmens. Die Bestandteile sind Firmenlogo, Hausfarbe und -schrift, Gestaltung der Geschäftsausstattung, Kataloge, Prospekte, Verpackungen, Beschriftungen und Multimedia-Produktionen.
 
Corporate Identity   Corporate Identity umfaßt die Unternehmensleitlinien, Unternehmenskommunikation wie Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Hauszeitschrift, Leitlinien bezüglich des Verhaltens der Mitarbeiter in Problemsituationen und ihres Umgangs untereinander und mit externen Partnern und das Corporate Design eines Unternehmens.
 
DENIC   Die DENIC eG ist die zentrale Registrierungsstelle für .de-Domains.
Auf der Website www.denic.de ist es möglich, die Verfügbarkeit einer Domain abzufragen.
 
Domain Name   Im Internet geschieht die Adressierung eines Rechners durch eine IP-Adresse (Folge von vier Zahlen zwischen 0 und 225, jeweils getrennt durch Punkte). Damit sich niemand siese Zahlenfolge merken muß, werden genormte Namen benutzt. Domain Names folgen einer Bezeichnungslogik.
 
DPI  

(dots per inch, Punkte pro Zoll)
Maßeinheit für die Auflösung eines Druckers oder Monitors. Je höher der Wert, desto feiner sind Buchstaben und Grafiken gezeichnet. Bildschirme arbeiten in der Regel mit 72 dpi, Drucker und Belichter erreichen höhere Werte.
 

DSL   (Digital Subscriber Line)
Die Übertragungskapazität der Kupferdoppeladern der Telefonkabel wird mit einem geeigneten Modulationsverfahren erhöht.
In den 90er Jahren wurden in Deutschland Kupferkabel teilweise gegen die modernen Glasfaserkabel ausgetauscht, ein DSL-Zugang ist dann nicht möglich.
 
DVD   (digital video disc oder digital versatile disc)
Speichermedium mit einem maximalen Speichervolumen von 7,2 Gigabyte. Für die DVD existieren drei Standards: Movie Disc für digitale Videos, Music Disc als Nachfolger der bisherigen CD-ROMs und DVD-ROM als Nachfolger der CD-ROMs für Computer.
 
FTP   (file transfer protocol)
Software-Standard für den Transfer von Dateien zwischen Computern mit unterschiedlichen Standards und Betriebssystemen.
Das Protokoll spielt im Internet eine große Rolle, viele Down- und Uploads werden über FTP abgewickelt. Zu kritisieren ist die schlechte Sicherheit und die langsame Geschwindigkeit.
 
GIF   (graphics interchange format, Grafikaustauschformat)
Komprimiertes Bild-Dateiformat, das vor allem für die Verbreitung von Bitmapgrafiken über Online-Dienste Verwendung findet.
 
Homepage   Web-Seite, die ein WWW-Benutzer beim Start zu sehen bekommen
 
HTML   (hypertext markup language)
Seitenbeschreibungssprache für WWW-Dokumente
 
HTTP   (hypertext transfer protocol)
Protokoll, das den Austausch von Web-Seiten zwischen Server und Clients über ein Netzwerk regelt
 
Hypertext   Text, der dreidimensional gegliedert ist und von einer Textstelle auf beliebig viele andere verweist. Texte können nicht nur linear, sondern auch in einer Art räumlichen Struktur gelesen werden.
 
Interaktiv   Möglicher Eingriff des Benutzers in ein Computerprogramm, zumeist in eine multimediale Präsentation
 
Interface-Design   (Schnittstelle)
Grafische Gestaltungselemente und Art der Benutzerführung bei interaktiven Kommunikationslösungen, deren dramaturgischer Aufbau das zugrundeliegende Konzept versinnbildlicht.
 
IP-Adresse   (Internet Protocol-Adresse)
Zahlenkette, die eindeutig einem bestimmten Computer im Netz zugeordnet ist. Rechner im Internet sind durch diese Zahlenkombination eindeutig identifizierbar.
 
JPEG   (Joint Photographic Expert Group)
Weit verbreitetes Bild-Kompressionsformat. Die JPEG-Kompression kann eingestellt werden. Je höher der Kompressionsgrad, desto mehr Bildinformation geht verloren.
 
LCD   (liquid crystal display, Flüssigkristallanzeige)
Flachbildschirm, der mit Flüssigkristallen arbeitet, die unter Stromzufuhr das Licht durch Polarisation nicht mehr reflektieren.
 
Links   (Verknüpfungen, Verbindungen)
Verweis auf eine andere Stellen in der gleichen oder einer anderen Datei, die der Anwender per Mausklick ansteuert.
 
MIDI   (Musical Instruments Digital Interface)
Standardisierte Schnittstelle und Datenformatspezifizierung, die zur Digitalisierung und Übertragung von Audiodaten von den Musikinstrumenten zum Rechner dient.
 
Modelling   (Modellierung)
Gestaltung von Objekten in einer 3-D-Software
 
Morphing   (Verwandlung)
Schrittweise, nahezu unmerkliche Verwandlung eines Objekts in ein anderes
 
MPEG   (motion picture engineering group)
Vereinigung von Ingenieuren aus dem Film- und Videobereich, die sich mit film- und videotechnischen Fragen beschäftigt und international geltende Standards festlegt.
 
Newsletter   (engl. für Infobrief)
Beim Newsletter handelt es sich um einen Verteiler, der die Abonnenten mit Informationen in Form von E-Mails versorgt. Sie werden häufig als Marketinginstrument für Werbung, Pressemitteilungen und insbesondere für den Kundenkontakt und die Kundenbindung eingesetzt. Der Vorteil des Newsletters ist, dass er abonniert wird. Das bedeutet für das Unternehmen, dass sich der Abonnent für das Produkt tatsächlich interessiert und die Informationen nicht ungelesen verloren gehen.
 
Pageimpression   (engl. für Seiteneindruck)
Um den quantitativen Erfolg einer Website zu bewerten werden neben Visits auch Pageimpressions gemessen. Jeder Sichtkontakt einer Einzelseite wird mit einer Pageimpression verbucht.
 
PDF   (portable document format)
Dateiformat (von Adobe entwickelt), das den plattform- und programmunabhängigen Datenaustausch beliebiger Seiten mit Hilfe von Acrobat ermöglicht.
 
PostScript   Programmiersprache zur Beschreibung von grafischen Objekten und Schriftzeichen zur Übertragung vom Computer zum Drucker oder zum Laserbelichter.
 
Rendering   Berechnung realer Abbilder von räumlichen Computermodellen
 
RGB   Abkürzung für "Rot, Grün, Blau" (Farbraum der drei Grundfarben); Farbmodell, bei dem sich alle Farben (durch additive Farbmischung) aus einem Mischungsverhältnis der drei genannten ergeben.
(siehe im Vergleich CMYK)
 
Screen-Design   Grafische Merkmale und Gestaltung der Oberfläche einer elektronischen Präsentation, im Unterschied zum Interface-Design, das das Gesamtkonzept bezeichnet.
 
Screenshot   Aufzeichnung der Bildschirmanzeige zu einem bestimmten Zeitpunkt (also dessen, was zu einem bestimmten Zeitpunkts auf dem Bildschirm sichtbar ist).
 
Server   Rechner, der Datenbestände, Ressourcen und Peripherien verwaltet und sie auf Anforderung den angeschlossenen Rechnern (Clients) zur Verfügung stellt.
 
Thumbnails   Verkleinerungen von Bildern, Illustrationen oder ganzen Seitenlayouts zur Übersicht und Unterstützung der Auswahl. Thumbnails werden häufig im WWW als Vorschaubilder eingesetzt.
 
TrueType   Schriftenformat, das ebenso wie PostScript den Umriß eines Buchstabens als mathematische Beschreibung speichert
 
URL   (uniform resource locator)
Standard, um im Internet Dateien zu beschreiben beziehungsweise ihre Adresse anzugeben. Beispiel: "http://www.magix.com". Der vor dem Doppelpunkt stehende Teil dieser Beschreibung bestimmt die Zugriffsmethode. Nach den zwei Schrägstrichen erfolgt die Ortsangabe, auf dem der Anwender die Datei findet.
 
Visit   (engl. für Besuch)
Im Internet ist es fast zum Sport geworden die Visits (Zugriffe) einer Adresse zu zählen und als Beweis für die Qualität anzuführen. Die Anzahl der Zugriffe bestimmt auch die Preise für Banner auf einer Website.
Videobeamer   Fernsehprojektor, der RGB-Signale aus einem Computern auf die Leinwand projiziert und im Präsentationsbereich zum Einsatz kommt
 
Webshop   Ein Webshop kann eine virtuelles Geschäft, eine virtuelle Einkaufspassage oder auch ein virtuelles Kaufhaus sein.
Einer der bekanntesten Webshops ist Amazon. Besucht werden Webshops mit dem Browser.
 
WWW   (World Wide Web)
Anwenderfreundlicher Zugang zu den Informationen im Internet. In dem weltweiten Hypertext-System können Informationen einfach abgerufen werden.
 




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